Es fährt ein Zug. Der rote Blitz-Vorstoß.

GKB-Bahn-Verlängerung bis Eibiswald auf Schiene.
Neue öffentliche Busverbindungen in alle Ortsteile bereits 2015.

Zur Geschichte.

Nach der Dampflok fuhr der „Rote Blitz“ als moderner, dieselbetriebener Zug von Graz bis zum Endbahnhof „Wies-Eibiswald“. Nun gibt es bereits seit IMG_8771Anfang 2014 einen „roten Vorstoß“ durch den ehemaligen Sobother Bürgermeister Hubert Koller, die Verlängerung der Eisenbahn bis Eibiswald auf Schiene zu bringen. Einige Meilensteine konnten schon erreicht werden. So gibt es bereits eine Studie (Masterarbeit) vom Institut für Eisenbahnwesen an der TU Graz, welche die technische Machbarkeit als zukunftsweisenden Impuls nachweist. Die Planung wurde schon auf die Vertaktung mit der Koralmbahn (Ziel ist ein 1/2 Stunden Takt während des Tages) abgestellt. Mit solchen Ergebnissen wurde in Salzburg der Bau einer ähnlich langen Erweiterung der Bahnstrecke bereits mit April 2014 begonnen. Die Verlängerung der S-Bahn nach Eibiswald ist Teil des GKB-Projketes 2025+, welches unter Berücksichtung des Steirischen Gesamtverkehrskonzeptes ein Planungs- und Umsetzungskonzept für Infrastrukturmaßnahmen in Verbindung mit der Koralmbahn erarbeitet. Hubert Koller übergab Mitte 2014 der GKB den einstimmigen Beschluss der betroffenen Kleinregion 47°NORD, sowie die positiven Gemeinderatsbeschlüsse aller sechs ehemaligen Gemeinden (Pitschgau, Großradl, Eibiswald, Aibl, St. Oswald ob Eibiswald und Soboth). Auch Bund und Land stehen dem Projekt positiv gegenüber. Gleichzeitig ist ein Bus-Linienverkehr zwischen dem neuen Bahnhof Eibiswald und dem Bahnhof Ehrenhausen vorgesehen. Somit kann der gesamte Hinterraum an die Bahn angeschlossen werden.

Zur Vorgeschichte.

Bild im Eigentum der GKB.
Bild im Eigentum der GKB.

Es lag am Lobbying der ortsansässigen, konservativen Frächter von Eibiswald, die im 19. Jahrhundert den Bau der Eisenbahn bis Eibiswald verhinderten. Damals gab es große Industriebetriebe (Glas, Kohle, Holz, Eisen), die den Ausbau rechtfertigten. Die Ausstellung „die verhinderte Eisenbahn“ erinnerte 1998 an diese fatale Fehlentscheidung.

LINK: http://bit.ly/1EqtdtA

Inzwischen gab es einige Versuche, um dieses Projekt wieder ins Leben zu rufen, alle sind gescheitert. Erst als Anfang 2014 der Sobother Bürgermeister Hubert Koller einen neuen Anlauf nahm, kam Bewegung in die Sache. Er präsentierte gemeinsam mit der GKB ein Projekt, worin die Techniker grünes Licht für den roten Vorstoß aus der Weststeiermark gaben. „Die Verbindung muss ausgebaut werden. Eine Familie, die im Raum Eibiswald wohnt, kann sich damit künftig ein Auto einsparen“, meinte Hubert Koller, inzwischen Abgeordneter zum Steiermärkischen Landtag, im Interview mit der Kleinen Zeitung am 11.04.2014.

LINK: http://bit.ly/15U9STt

Mit der Fertigstellung der Koralmbahn, voraussichtlich im Jahr 2023, wird es neue, schnelle Verbindungen in Richtung Graz und Klagenfurt geben. Ziel sind optimale Verkehrsanbindungen bis in alle Ortsteile der neuen Gemeinde „Marktgemeinde Eibiswald“.

Lesen Sie den Pressebericht vom 02.09.2014

Pressebericht.Bahn.02_09_2014

 

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