Bahnfahren spart Nerven und Geld.

Die Erfolgsgeschichte S-Bahn Steiermark. 

Bundesrat Hubert Koller

Wie wichtig eine tolle Bahnanbindung ist, beweisen die 10 Jahre Erfolgsgeschichte der     S-Bahn und Regio-Bahn Steiermark. Für Themen wie: Klimaschutz, Feinstaub, Stau und Parkplatzmangel bietet die S-Bahn die richtige Antwort. Städte setzen auf Öffentlichen Verkehr und E-Mobilität. Mit einer guten Vertaktung bringt man nicht nur Schüler, sondern auch den Pendlerverkehr auf Schiene. Günstige Tickets und hohe Parkplatzgebühren beschleunigen den Umstieg. Die Mikro-ÖV-Förderung des Landes und die E-Mobilitätsförderung von Bund und Land wirken zusätzlich als Turbo.

An dieser Stelle muss man den Landespolitikern und den Bahnbetreibern für den Weitblick einmal „Danke“ sagen. Trotz extrem niedriger Treibstoffpreise erhöhte sich die Frequenz der Fahrgäste kontinuierlich. Laut Verkehrs-Landesrat Anton Lang können rund 45.000 Fahrgäste derzeit durchschnittlich an einem Werktag in der S-Bahn begrüßt werden. Das sind um beinahe 20.000 mehr als noch vor dem Start des S-Bahn-Projektes. Ziel ist es, dass nach Endausbau rund 80 Prozent mehr Kunden die S-Bahn nutzen.

Bahnfahren zahlt sich aus.

Auch der finanzielle Vorteil der Fahrgäste gegenüber der Fahrt mit dem eigenen Auto ist beachtlich. So erspart sich ein Bahnfahrer bei einer Strecke von rund 50 km mit einer Jahreskarte beinahe die Hälfte der Kosten, die alleine an Treibstoffkosten anfallen würden. Auch ist man mit der Bahn pünktlicher als mit dem eigenen PKW. Die S-Bahnen sind zu mehr als 95 Prozent pünktlich unterwegs. Dabei hat man keinen Stress, keine Parkplatzsorgen, keine Stau-Probleme, aber ein großes mehr an Sicherheit.

Land setzt auf die S-Bahn.

Seit Dezember 2016 wurden zwei weitere Strecken in das S-Bahnsystem aufgenommen. Insgesamt gibt es bereits 11 Strecken. Dafür werden 6.000 Gratis-P+R-Plätze an den Stationen zur Verfügung gestellt. Rund 120 Haltestellen laden zum Einstieg ein. Das Land bestellt laut LR Anton Lang bei ÖBB, GKB und den Steiermärkischen Landesbahnen rund 140 zusätzliche Zugverbindungen.

Mikro-Öffentlicher-Verkehr als Zubringer.

Ergänzend, aber genauso wichtig, setzen die Gemeinden auf den Ausbau des Mikro-ÖV. Derzeit wird gerade ein flächendeckendes Konzept für die Region Südweststeiermark (Bezirke DL und LB) erstellt. Einige Gemeinden, wie Eibiswald (Eibiswalder Sammel-Bus) und Wies haben schon erste geförderte Projekte umgesetzt. Ziel dieses Mikro-ÖV ist es, als Ruf-Sammelsystem, über die ganze Woche einen öffentlichen Zubringer zu den wichtigsten Verkehrsknoten zu haben. Damit soll gewährt werden, dass alle Ortsteile einer Gemeinde, und somit alle Bewohner der Gemeinde in Zukunft am Öffentlichen Verkehr teilhaben können.

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