Standortsicherung durch Breitbandausbau am Lande.

BREITBAND als Basis für Arbeitsplätze im Ländlichen Raum.

Bundesrat Hubert Koller

„Die Breitband-Milliarde zum flächendeckenden Ausbau einer perfekten Internet-Anbindung ist auch eine große Chance für den Ländlichen Raum“, so der zuständige Bundesminister Mag. Jörg Leichtfried heute im Bundesrat. Das digitale Zeitalter und die Roboter-Technik bieten neue Möglichkeiten auch abseits der Zentren. Als ehemaliger Bürgermeister und Kämpfer für den „Ländlichen Raum“ will ich als Bundesrat genau darauf achten, dass keine zu weit auseinanderklaffende Geschwindigkeiten zwischen Stadt und Land beim Ausbau entstehen.

Der rasche Ausbau gilt als Basis für weitere Investitionen und erhöht damit die Wertschöpfung in der Peripherie. Somit sind die Gemeinden gefordert, den Ball aufzunehmen. Kein Unternehmen kommt heutzutage ohne eine gute Internet-Anbindung aus. Nun ermöglicht die Förderaktion den raschen Ausbau, somal auch die Länder auf den Zug aufgesprungen sind.

100 Mbit/s für alle.

Die Steiermark will in Kooperation mit der Energie Steiermark bis 2022 eine flächendeckende Versorgung mit Hochleistungsinternet schaffen. Bereits am 21.11.2016 wurde dies in einer Pressekonferenz vorgestellt. Dabei geht es um hochleistungsfähige Breitbandnetze zum schnellen Informations- und Wissensaustausch. Diese bilden das Fundament für wirtschaftliches Wachstum. Was erfreulich ist, dass hier bedacht darauf genommen werden soll, dass das Land nicht mit zwei Entwicklungsgeschwindigkeiten – hier Stadt, dort das Land vorgehen will. Das schnelle Internet soll damit den Betrieben im ländlichen Raum die Chancengleichheit mit den Zentren sichern.

Ressortübergreifende Entwicklung soll Kräfte bündeln.

„Wir bündeln unsere Kräfte – das Wirtschaftsressort, das Verkehrsressort – gemeinsam mit der Energie Steiermark, um nicht nur die E-Mobilität zu fördern, sondern auch alles daran zu setzen, Breitband auszubauen“, so LH-Stv. Mag. Michael Schickhofer bei der Pressekonferenz.

Manche Gemeinden sind sicherlich finanziell auf die Unterstützung des Landes angewiesen. Für die Marktgemeinde Eibiswald hat LH-Stv. Schickhofer die Zusage bereits gegeben. Ein rascher Ausbau kann aber den Standort eines Unternehmens und somit Arbeitsplätze sichern, oder, im besten Fall, sogar für die Ansiedlung eines neues Unternehmen bei der Standortwahl ausschlaggebend sein.

Land konnte die Energie Steiermark als Partner gewinnen.

Ziel des Landes Steiermark ist es bis 2020 in allen steirischen Gemeinden Glasfaserzugangspunkte verfügbar zu machen. Viel Geld wird dabei auch vom Land in die Hand genommen. Bis Ende 2016 machte das Land bereits 65 Mio. Euro locker, aus der Breitbandmilliarde flossen im gleichen Zeitraum 70 Mio. Euro. Dabei sieht man die vorhandene Infrastruktur der Energie Steiermark als ideale Ausgangsbasis. Ende 2016 waren 1.500 Kilometer Lichtwellenleiter und 800 Kilometer Leerverrohrung bereits vorhanden. Nach derzeitigem Technologiestandard wären Glasfaserkabel bis zum Endkunden für 100 Mbit/s nötig.

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