Visionen sind erlaubt.

Wer Visionen nicht zulässt hat keinen Glauben an die Zukunft.

Stellen Sie sich vor, wir schreiben das Jahr 2030. Graz genehmigt nur mehr Stadt-Einfahrten mit E-Mobilität. Die Koralm-Bahn fährt bereits seit 2024 – und die GKB hat seit 2020 auf Strom im Bereich von Bus und Bahn umgestellt. Die Strom-Tankstellen findet man an allen Ecken und Enden. Die Förderungen von Bund und Land haben wirklich gefruchtet.
BR Hubert Koller als Kämpfer für den Öffentlichen Verkehr

Eibiswald am 31. März 2030.

Hubert muss heute nach Wien fahren. Er ist schon viele Jahre Bundesrat und vertritt die Steiermark in der Länderkammer. Bereits am Vortag hat Hubert auf seiner ÖBB-APP die gesamte Fahrt mit den Öffis gebucht. Das Mobil-Taxi der Gemeinde holt ihn von Soboth um 06:15h von der Sammel-Haltestelle ab und bringt ihn bis zum Bahnhof nach Eibiswald. Dort wurde ein „Multimodaler Verkehrsknoten“ errichtet, der nichts zu wünschen übrig lässt. Hubert muss um 12 Uhr bei der Klubsitzung in Wien sein. Mit dem Einstieg in das Mobil-Taxi lässt für Hubert der Stress nach. Er kann sich geistig und körperlich auf Wien vorbereiten. Er genießt die Fahrt mit den Öffis, immerhin war Hubert federführend an der Umstellung auf die „Öffentliche Mobilität“ beteiligt. 

Der Multimodale Verkehrsknoten.
Verkehrsknoten der Zukunft. Bild: Land Stmk.

Die Gemeinde hat die Chance genützt und einen Verkehrsknoten errichtet der viele Elemente in sich vereint. Hier treffen sich das Mobil-Taxi, der GKB-Linienbus, das örtliche Taxiunternehmen, die S-Bahn, der Schulbus, der Paket-Zustelldienst, der E-Bike- und E-Auto-Verleih mit den Park&Ride-Parkern.

Dort steigt Hubert vom Mobil-Taxi um in die S6 der GKB und fährt in knapp einer Stunde bis Graz. In Graz gibt es einen kurzen Aufenthalt den Hubert für ein gutes Frühstück mit Nusskrone und Cappuccino nützt. Dann steigt er in den Rail-Jet und fährt in knappen zwei Stunden bis zum Hauptbahnhof in Wien. Die gesamte Fahrt dauert drei Stunden und 20 Minuten. 20 Minuten Aufenthalt gibt es, wie bereits erwähnt, in Graz. Noch vor zehn Jahren hätte diese Fahrt über vier Stunden gedauert. Rechnet man die Hin- und Retourfahrt, so ergibt das eine Zeiteinsparung von einer Stunde und 20 Minuten pro Wienfahrt.

Familien haben sich ein zweites Auto erspart. 
Die Familie spart sich ein Auto ein. Bild fotalia

Hubert drängte so auf den Ausbau der Öffentlichen Mobilität, da man sich zum Ziel gesetzt hatte pro Familie ein Auto einzusparen. Im ländlichen Bereich war der Umstieg auf E-Autos nicht so durchsetzbar, wie in der Stadt.  Immerhin handelt es sich um eine hügelig, bergige Landschaft. Doch durch das Einsparen von Autos konnte das Klimaschutzziel ebenso erfolgreich erreicht werden, wie durch die Umstellung auf E-Autos im urbanen Bereich. Übrigens, für diese Maßnahmen wurde die Marktgemeinde Eibiswald 2028 von der Europäischen Union mit dem Klimaschutzpreis ausgezeichnet. 

Das Geld bleibt im Börserl.
Geldbörserl bleibt voller.

Mit dem Einsparen eines Autos blieb wesentlich mehr in der Geldbörse der Familie. Weitere Ersparnisse kamen durch die Fahrten mit dem Mobil-Taxi  zu den Freizeitaktivitäten der Kinder dazu. Die Eltern konnten entlastet werden. Stellt man heute die Zugfahrt-Kosten alleine den Treibstoff-Kosten eines PKWs gegenüber, so kostet die Öffentliche Fahrt um die Hälfte weniger. 

Na, klingt das nicht gut? Eine Win-Win-Situation für Stadt & Land.

Vielen DANK für die Aufmerksamkeit.

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