Beschäftigungsbonus ab 1. Juli 2017

Weitere Maßnahme der SPÖ-geführten Regierung zur wirkungsvollen Bekämpfung der Arbeitslosigkeit.

BR Hubert Koller begrüßt den Beschäftigungsbonus.

Mit dem Beschäftigungsbonus werden 50 Prozent der Lohnnebenkosten für zusätzliche kommunalsteuerpflichtige Jobs ab 1. Juli 2017 für 3 Jahre gefördert. Der Ministerrat hat mit 3. Mai die Begleitlegistik beschlossen und damit budgetär Vorsorge für diese zentrale Maßnahme zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit getroffen.

MINISTERRAT BESCHLIESST BEGLEITGESETZ.

Mit dem Ministeratsbeschluss setzt die Regierung einen weiteren Punkt des Regierungsübereinkommens zeitgerecht um. Der Bund nimmt damit zwei Milliarden Euro zur Entlastung des Arbeitsmarktes und für die Schaffung von neuen Jobs in die Hand. Ab 1. Juli werden Unternehmen bei den Lohnnebenkosten unterstützt, indem sie für neu geschaffene Jobs eine 50-prozentige Förderung der Lohnnebenkosten für die Dauer von drei Jahren erhalten.

STÄRKUNG DER MITTELSCHICHT.

Diese Maßnahme stärkt auch die von der SPÖ geforderte und forcierte Stärkung der Mittelschicht. Als nächstes soll die „Aktion 20.000“ zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit in der Generation 50+ umgesetzt werden. Neben der Investitionsprämie für Gemeinden, mit der rund 8.500 neue Jobs entstehen ist das dann bereits die dritte Maßnahme der Regierung zur Reduktion der Arbeitslosigkeit.

WER WIRD GEFÖRDERT.

Gefördert werden Beschäftigungen aber nur dann, wenn eine beim AMS als arbeitslos gemeldete Person, eine Abgängerin einer österreichischen Bildungseinrichtung (z.B. Schule, Uni), ein Jobwechsler oder eine Person mit Rot-Weiß-Rot-Card eingestellt werden.

TAXATIVE LISTE DER GEFÖRDERTEN LOHNNEBENKOSTEN.

Für die Auslegung, welche Lohnnebenkosten in die Förderung einbezogen werden können, gibt es eine taxative Liste. Gefördert werden nur vollversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse. Die Einstellung geringfügig Beschäftigter wird nicht gefördert. Öffentliche Unternehmen sind von der Förderung ausgeschlossen, außer sie stehen im Wettbewerb (zB Post oder ÖBB).

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