Arbeitslosigkeit im Bezirk Deutschlandsberg rückläufig.

Trotz erfreulicher Meldungen durch das AMS bleibt Arbeitslosigkeit Thema Nr. 1 der Sozialdemokratie.

Die Arbeitslosigkeit im Bezirk Deutschlandsberg ist im April 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 10 Prozent gesunken (Steiermarkschnitt: 9,4%). Dabei lagen die
BR Hubert Koller fordert die rasche Umsetzung der „Aktion 20.000“ für die 50+Generation.
Männer mit 14 Prozent minus deutlich vor den Frauen, wo die Arbeitslosigkeit im Vergleichszeitraum nur um 4,9 Prozent sank. Laut Bundesrat Koller kein Grund zum Ausruhen. Die im Regierungsabkommen geplanten Maßnahmen sehen auch ein Aktionspaket „20.000 Arbeitsplätze für die 50+Generation“ vor, welches ebenfalls zeitgerecht umzusetzen gilt.

Laut Mitteilung des AMS haben sich im April im Bezirk Deutschlandsberg 344 Personen als arbeitslos gemeldet. Das entspricht einem Minus von 6,5 Prozent. Hingegen beendeten 724 Männer und Frauen ihre Arbeitslosigkeit. Das ist ein Minus im Vergleich zum April des Vorjahres von 13,2 Prozent. 

SCHULUNGEN UND LEHRSTELLENSUCHE.

Derzeit besuchen 385 Personen Schulungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten, ein Plus von 4,6 Prozent. 28 Jugendliche haben sich beim AMS DL als Lehrstellensuchend gemeldet, das sind um 13 Jugendliche weniger als im April 2016.

OFFENE STELLEN.

Leider gingen die offenen Stellen im Vergleichszeitraum um 17,6 Prozent zurück. Derzeit sind 281 neue offene Stellen gemeldet. Da sieht es steiermarkweit besser aus. Hier stiegen die offenen Stellen um 10,4 Prozent.

UMSETZUNG DES REGIERUNGSÜBEREINKOMMENS.

Neben der 175 Millionen Euro Investitionsförderung für Gemeinden, dem Beschäftigungsbonus im Werte von 2 Milliarden Euro für die Unternehmer, alles Maßnahmen des Bundes die bereits in Umsetzung gelangt sind, wurde auch die „Aktion 20.000“ für die Generation 50+ im Regierungsübereinkommen festgeschrieben. Nun gilt es auch diese Aktion für Arbeitslose 50+ so rasch als möglich zu finalisieren. Die SPÖ setzte mit diesen drei Maßnahmen in der Regierung ein starkes Zeichen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, denn „Arbeit schafft Würde“.

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